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Aus für bayernweites Handyverbot an Schulen

Auszubildenden & Schüler Union in Bayern e.V. spricht sich gegen striktes Handyverbot an Schulen aus.

Ein allgemeines Handyverbot an Schulen sei nicht mehr zeitgemäß. So argumentiert nun die Aus- zubildenden & Schüler Union in Bayern e.V. (SU Bayern) bei der Forderung, Art. 56 Abs. 5 BayEUG außer Kraft zu setzen. Dieses Gesetz untersagt strikt die Nutzung von Mobilfunktelefonen auf dem Schulgelände.

„Wenn Schüler bessere Technik im Rucksack haben, als sie auf dem Pult steht, sollten sie diese auch nutzen dürfen.“ Der Landesvorsitzende der SU Bayern, Josef Rohrmoser, spricht sich somit deutlich gegen ein allgemeines Handyverbot aus. Der Standpunkt der SU Bayern ist es, dass „Leh- rer und Schüler die Möglichkeit bekommen sollen von den Vorteilen zu profitieren und dass Smart- phones zielgerecht eingesetzt werden sollen“, so Rohrmoser.

Allgemein fordert die Schülervereinigung eine neue Richtlinie, die den Schulen freistellt, ob und in welchem Rahmen Mobiltelefone auf ihrem Schulgelände genutzt werden dürfen. Auch sollen Schulen künftig die Entscheidung über die Handynutzung im Unterricht Lehrern überlassen dürfen. Somit soll die Nutzung von Handys in den Unterricht eingebaut werden können, sofern Lehrer dies unterstützen. Außerhalb des Unterrichts sollte für das Schulgebäude generell kein Verbot für Mo- biltelefone mehr gelten. Der Landesvorsitzende meint: „Das geht an der Lebensrealität der heuti- gen Jugend vorbei und zeigt die gesellschaftlichen Problematiken, an denen die Bereitschaft zur Digitalisierung in der Gesellschaft gehemmt wird“.

 

Stand: 17.02.2018

Landesversammlung der SU Bayern e.V.

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